Eine Reise durch den Osten und Norden Deutschlands

(Bayern, Sachsen, Ostfriesland)

08.04.-31.05.2010

 

Nachdem wir schon den Westen und Süden Deutschlands erkundet haben steht eine Reise in den Osten und Norden Deutschlands auf unserem Programm.

Am 08. April starteten wir Richtung Osten. Über Markt-Heidenfeld am Main,

Hassfurt am Main erreichten wir die Bierstadt Kulmbach das erste Ziel unserer Reise. Die Stadt ist bekannt wegen ihrer Biere (Kulmbacher Bierwoche), der Plassenburg, die unter anderem das Deutsche Zinnfigurenmuseum beherbergt, die größte Zinnfigurensammlung der Welt. Die Plassenburg wurde im 12.Jahrhundert von den Herzögen von Andechs-Meranien erbaut, vollendet durch den Grafen von Orlamünde im 13.Jh. Umbau zur Festung durch Albrecht Alcibiades im 16.Jh. Sehenswert in Kulmbach ist der Marktplatz, er wurde im 13.Jh. nach der Stadterweiterung als fränkische Recheckanlage angelegt. An der Südostecke des Marktplatzes steht das Rathaus, das 1752 von Hans Georg Hoffmann erbaut wurde. Das Rathaus ziert eine Rokokofassade mit einem kuppelartigen gekrümmten Giebel die dem Bayreuther Hofarchitekten Joseph Saint-Pierre zu verdanken ist.

Kulmbach Kulmbach Kulmbach

Ein Stellplatz ist in Kulmbach vorhanden.

 

Weiter geht unsere Reise in die an der Elbe gelegene Stadt Pirna. Pirna wurde im Jahre 1233 erstmal urkundlich erwähnt. 1293 erwirbt König Wenzel II. von Böhmen Stadt und Burg vom Meißner Bischof, wodurch Pirna bis 1405 zu Böhmen gehört. 1307 wird das Dominikanerkloster gegründet, und 1325 bestätigt König Johann von Böhmen das für die Stadt einträgliche Stapelrecht.

Sehenswert in Pirna: der Marktplatz, das Canaletthaus, das Rathaus, der Kirchplatz.

Ein kleiner direkt an der Elbe gelegener Stellplatz ist in Pirna vorhanden.

Pirna Pirna Pirna

 

Wie fahren die Elbe aufwärts und besuchen Dresden. Erstmals wurde Dresden 1206 in einer Urkunde des Markgrafen Dietrich des Bedrängten, 1216 in einer weiteren Urkunde erstmals als Stadt. Schon vorher bestand an der Elbe eine slawische Siedlung „Drezdany“

(Ort der Auen-und Sumpfwaldbewohner), neben der eine Burg zum Schutz des Elbüberganges der Frankenstraße errichtet. Bis zum Ausgang des Mittelalters blieb Dresden eine eher unbedeutende Stadt.

Heute ist Dresden die Hauptstadt des Freistaates Sachsen, ein ambitionierter Wissenschafts- und Hightech-Standort, eine Kulturstadt mit weltberühmten Museen und Bauwerken, rührigen Galerien, Theatern und Kinos, eine Stadt mit feinen Restaurants und einladenden Kneipen.

Sehenswürdigkeiten: Es würde ein Buch füllen um alle Sehenswürdigkeiten Dresdens aufzuschreiben. Hier nur einige. Der Dresdner- Zwinger ist das weltberühmte Sinnbild des Dresdner Barock. Der Architekt Matthäus Daniel Pöpellmann und der Bildhauer Balthasar Permoser haben zwischen 1710 und 1728 dieses Bauwerk aus sächsischen Sandstein geschaffen. Das Nymphenbad das hinter dem Französischen Pavillon liegt. In der Mitte eines intimen Hofes befindet sich umgeben von Grotten ein quadratisches Wasserbecken. In jeder Grotte steht, kokett eine Nymphe von Wassermännern beäugt. Die Semperoper, am 13. Februar 1945 zerstört. Am 13.Februar 1985 wurde sie mit dem „Freischütz“ wieder eröffnet.

 

Dresden Dresden

Die Frauenkirche ist ein Bau, bei dem Unterbau und Kuppel miteinander verschmelzen. Im Innenraum fanden 5000 Menschen Platz. Die Steinkuppel wurde erst 1738 vollendet. Noch während des Baues waren Zweifel an der gewagten Statik laut geworden, doch die Steinkuppel überstand sogar die Kanonenkugeln im Siebjährigen Krieg

.Dresden

 

 

 

Beim Besuch Dresdens stand auch die Besichtigung der etwas außerhalb Dresdens gelegenen Elbschlösser auf unserem Programm. Auf dem Elbhang stehen die drei schönsten Elbschlösser. Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss und das Schloss Eckberg. Alle drei sind von einem schönen Park umgeben. Den schönsten Blick auf die drei Schlösser hat vom linken Elbufer.

Dresden hat auch mehrere Stellplätze.

 

Leipzig ist unser nächstes Ziel. Die Stadt ist einzigartig, hier trifft man auf Tradition auf Dynamik, ursächsische Gemütlichkeit. Idealer Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch Leipzig ist das prächtige Zentrum.

Einige Sehenswürdigkeiten Leipzigs: die Nikolaikirche ist neben der Thomaskirche die bekannteste Kirche Leipzigs. Im Herbst 1989 begann hier mit Friedensgebeten und den Montagsdemonstrationen die friedliche Revolution in der ehemaligen DDR.

Das Alte Rathaus im Jahr 1556/57 erbaut, die Mädler Passage, die prachtvollste Passage Leipzigs, die Thomaskirche, hier wirkte Johann Sebastian Bach als Kantor des Thomanerchores. In der Kirche befindet sich sein Grab und auf dem Thomaskirchhof das Denkmal des Komponisten, das Neue Rathaus, wurde auf den Grundmauern der alten Pleißenburg errichtet, auf welcher Martin Luther 1519 zur Disputation weilte. Der Leipziger Hauptbahnhof der zweit größte Kopfbahnhof Europas. Er wurde am 1. Oktober1915 eingeweiht. Neben seiner Funktion als Verkehrsknotenpunkt ist der Leipziger Hauptbahnhof seit 1997 auch ein Einkaufzentrum. Er beherbergt auf drei Ebenen ca. 220 Geschäfte.

Ein Stellplatz ist in Leipzig vorhanden.

Leipzig Leipzig Leipzig

 

 

Wir verlassen die Elbe und biegen nach Lübben im Spreewald ab.

Der Spreewald liegt in der Niederlausitz im Südosten von Brandenburg unweit der Grenze zu Polen. Hunderte von natürlichen Spreearmen und Kanälen prägen das Bild der 65 Kilometer breiten Landschaft. Wichtigstes Verkehrsmittel auf den rund 1000 Kilometer langen Wasserläufen ist auch heute noch der Kahn. An den Großen Kahnfährhäfen, in Burg, Lübben und Lübbenau stehen den Ganzen Tag über Fährleute bereit um Touristen durch das Wasserlabyrinth zu staken. Radwanderer können ganz individuell den besonderen Reiz des Spreewaldes erkunden und eine in Europa einmalige Landschaft kennen lernen. Das Netz an ausgebauten und beschilderten Radwanderwegen führen einen an landschaftlichen, historischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Sehenswertes: Burg / Spreewald: Gemeinde im Herzen des Spreewaldes, Hübscher Zentrum

Lübben: Erholungsort modernisierten Zentrum sowie Schloss, Schlossinsel.

Lübbenau: Sehenswertes Städtchen und touristisches Zentrum der Region.

Stellplätze sind im Spreewald vorhanden.

 

Spreewald

 

In Tangermünde treffen wir wieder auf die Elbe. Tangermünde gehört zu jenen norddeutschen Städten die ihr mittelalterliches anmutendes Stadtbild bis in die heutige Zeit bewahrt haben.

Hier findet man Historie zum Anfassen. Auf einer Hochfläche über unverwechselbarer Auenlandschaft an der Mündung des Flüsschens Tanger in die Elbe liegen die mittelalterliche Burg und die vor etwa 800 Jahren in ihren Schutz entstandene Stadt.

Sehenswertes: das Neustädter Tor. Dieses Tor zählt zu den schönsten mittelalterlichen Toranlagen in norddeutschen Raum. Das Rathaus. Der Ostflügel des Rathauses mit seiner prächtigen 24 Meter hohen Schauwand wurde um 1430 errichtet.

Tangermünde

Der Gefängnisturm. Dieser Turm wurde um 1480 zur zusätzlichen Sicherung der Burganlage errichtet. Im 18.Jahrhundert wurden Gefängniszellen eingebaut, die dem Turm seinen Namen gaben.

Ein Stellplatz ist vorhanden.

Tangermünde

 

In Stade erreichen wir den Norden Deutschlands. Wasser spielt in Stade die Hauptrolle: so auch am Alten Hansehafen neben den vielen schmucken Bürgerhäusern aus dem 17. Jahrhundert. Einer der schönsten Plätze ist sicherlich der Fischmarkt mit seinem rekonstruierten Holztretkran, umrahmt von Kaimauern und herrlichen Fachwerkhäusern.

Sehenswertes: die Kirche St. Cosmae et Damiani, das Dreigeschossige Traufenhaus, das Hahnentor, das Zeughaus, der Holzkran.

Museen: Schwedenspeicher- Museum, Freilichtmuseum, Heimatmuseum, Baumhausmuseum.

Ein Stellplatz ist vorhanden.

Stadt Stade Stade

 

Unser nächstes Ziel die Seestadt Bremerhaven. Die Stadt ist ein Teil des Bundeslandes Bremen und liegt 60 Kilometer nördlich der Hansestadt an der Unterweser. Schiffbau, Hafenwirtschaft und Fischindustrie bestimmen die Wirtschaftsstruktur der Stadt. Die Geschichte der Stadt führt weit zurück. Siedlungsspuren im Bereich des heutigen Stadtgebietes stammen bereits aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit. Sehenswertes: Deutsches Auswanderer Haus, Museumsschiffe, Fischereihafen, die Hafenwelten.

Ein Stellplatz ist vorhanden.

Bremerhaven Bremerhaven Bremerhaven

 

Die letzte Station unserer Reise ist Detern in Ostfriesland. Detern- ein Marktflecken, der schon im Mittelalter bekannt war, ist heute ein staatlich anerkannter Erholungsort. Mit Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Burg Stickhausen oder der „Pünte“ als einzige handbetriebene Fähre Deutschlands und einer reizvollen Landschaft, oder die Deutsche Fehnroute längst „Geheimtipp“ für Radler und Autowanderer.

Detern Detern

 

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